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Ortsgruppe Düren unterstützt zentrale Spendenaktion für Flutopfer mit 2000,00 Euro 

Die Ortsgruppe Düren unterstützt die Initiative des Deutschen Gewerkschaftsbund und der IG BCE  für die Ofer der Flutkatastrophe zu Spenden. Die Hilfsgelder sollen den Betroffenen in Deutschland zugutekommen. Der DGB eröffnet das Konto mit einer Spende in Höhe von 100.000 Euro. Die IG BCE wird weitere 50.000 Euro beisteuern. Weitere Spenden durch die Mitgliedsgewerkschaften wurden bereits zugesagt. 

Auch die Mitglieder der Ortsgruppe Düren beteiligen sich und spenden 2000,00 Euro.

Der Verein „Gewerkschaften helfen“ hat hierzu ein Spendenkonto unter dem Stichwort „Fluthilfe 2021“ eingerichtet auf dem noch gespendet werden kann.

 

Spendenkonto: 

Gewerkschaften helfen e.V. 

Nord LB 

IBAN: DE55 2505 0000 0152 0114 90 

BIC: NOLADE2HXXX 

Stichwort: Fluthilfe 2021 

 

Spender*innen, die eine Spendenquittung erhalten möchten, geben bitte direkt in der Überweisung ihren vollständigen Namen und ihre Adresse an. Die Spendenquittung wird Anfang des nächsten Jahres zugestellt.

Haltestelle der Rurtal Bus GmbH, die Linie 213 in Gürzenich in, Kamps Eck / Gürzenich-Markt, neu benannt.

Zum Fahrplanwechsel am 13.Juni 2021 wurde die Haltestelle der Rurtal Bus GmbH, die Linie 213 in Gürzenich, bisher Markt, in „Kamps Eck / Gürzenich-Markt“ neu benannt.

Im Jahr 2021 leben Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands: Ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin von 321 erwähnt die Kölner jüdische Gemeinde.

Ludger Bentlage DGB Vorsitzender Kreisverband Düren-Jülich: „In einer Zeit in der der Antisemitismus wieder verstärkt durch Anschläge auf Menschen jüdischen Glaubens und jüdischen Einrichtungen zutage tritt, ist dies ein Zeichen, dass die Rurtal Bus GmbH und der DGB Kreisverband Düren-Jülich dem entschieden entgegentritt“.

Uli Titz vom DGB Kreisverband Düren-Jülich und Vorsitzender der IGBEC  Ortsgruppe Düren: „Warum machen wir die Benennung am heutigen Tag?

Heute ist der 83. Jahrestag des Beginns einer Verhaftungswelle gegen Juden vom 13. Bis 18. Juni 1938. Ursprünglich zielte sie allein auf sogenannte Asoziale: „Bettler, Landstreicher, Zigeuner, und wandernde Handwerker“ ab. Am 1. Juni 1938 wurde die Zielgruppe auf persönliche Anordnung Hitlers auch auf Juden erweitert. Nunmehr waren auch Juden zu verhaften, die als vorbestraft galten und zu mindestens einem Monat Haft verurteilt worden waren“.

Hier in Düren-Gürzenich wohnte Abraham Kamp. Er war Vorbeter der Gürzenicher Synagogengemeinde und führte an „Kamps Eck“ in Gürzenich, Ecke Steinmaar, Schillingstraße 127, einen Viehhandel sowie einen Haushaltswarenladen.

Durch die Faschisten, sahen Sie sich gezwungen, nach der Progromnacht im Jahr 1938 zu emigrieren.

Er, seine Ehefrau Rosalie und die Tochter Herta emigrierten in die Niederlande, von wo sie 1943 in das Vernichtungslager Sobibor in Polen deportiert wurden. Dort sind Abraham Kamp und seine Ehefrau Rosalie im Juli 1943 ermordet worden; Tochter Herta wurde in Auschwitz ermordet.

Als einziger überlebte Sohn Erich den Holocaust. Er verließ fluchtartig 1938 seine Heimat Gürzenich, nur mit einem Rucksack und drei Erinnerungsbildern bepackt, und ging über die Grenze in die Niederlande. Von dort fuhr er mit einem Schiff nach Palästina, wo er sich in der Nähe von Tel Aviv niederließ.

Erst 1958 kam Erich Kamp zu einem Besuch zurück in die frühere Heimat. Viele Verwandte seines Vaters Abraham Kamp sind in den Konzentrationslagern der Nationalsozialisten umgekommen.

Für den Enkel von Abraham Kamp, Michael Kamp, sowie die Familie ist es nach eigenem Bekunden wichtig, das Gedächtnis an das Schicksal ihrer Großeltern und Eltern wachzuhalten. Anlässlich der Verlegung von Stolpersteinen im Jahre 2019, reisten dessen zwei Söhne, die Nachkommen von Erich Joseph, der als einziger durch Flucht nach Palästina überlebte, mit ihren Familien aus Israel nach Düren an.

„Für uns gilt aus der Vergangenheit zu lernen und dann auch zu handeln. Eine Möglichkeit dazu ist, dort wo es jüdisches Leben gab, dies so gut es noch geht sichtbar zu machen.

Deshalb findet heute die Neubenennung der Haltestelle der Rurtalbus GmbH auf Anregung des DGB Kreisverband Düren-Jülich statt“ so Ludger Bentlage DGB Vorsitzender.

 

 

Ludger Bentlage

 

DGB Kreisverbandsvorsitzender

Düren-Jülich

 

 

 

 

Haltestelle Kamps Eck

Führungswechsel bei der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, der Ortsgruppe Düren.


Die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie in Düren wählte bei Ihrer Jahreshauptversammlung einen neuen Vorstand.

Am Mittwoch den , 09.09.2020 fand die turnusmäßige Jahreshauptversammlung mit der Wahl des Vorstandes der  Ortsgruppe statt.
Der Vorsitzende Heinrich Wirtz, begrüßte die zahlreich erschienen Mitglieder, sowie als Gäste, Sonja Gottschalk, vom Bildungsarbeitskreis Alsdorf, sowie den Bezirksleiter der IGBCE Alsdorf, Manfred Maresch.
Nach dem Gedenken an verstorbene Mitglieder, wurde die Versammlung mit dem Tätigkeitsbericht des Vorsitzenden und dem Kassenbericht aus dem vergangenen Geschäftsjahr fortgesetzt.
Nach der Aussprache zu den Berichten und dem Bericht der Revisoren, wurde durch den Revisor Heinz Neuen der Antrag auf Entlastung des Vorstandes gestellt, welcher durch die anwesenden Mitglieder einstimmig befürwortet wurde. Zum Tagesordnungspunkt Wahlen, erklärte Heinrich Wirtz, dass er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr für das Amt des 1. Vorsitzenden zur Verfügung steht.
Der Bezirksleiter übernahm im Anschluss die Sitzungsleitung zu den anstehenden Wahlen.

Bei den Wahlen zum Vorstand  wurden folgende Kolleginnen und Kollegen gewählt, beziehungsweise in ihren Ämtern bestätigt:
1. Vorsitzender – Ulrich Titz; stellv. Vorsitzender – Jakob Kieven; Kassierer – Daniel Faust; Bildungsobmann – Wolfgang Müller; Schriftführer –  Rolf Kügeler;  Beisitzerin – Annelie Nießen, Helga Eckstein sowie Beisitzer Heinz Dick, Romano Murgia, Rudi Gasper; Edgar Funken.
Außerdem wurden die Kollegen Heinrich Wirtz, Heinz Neuen und Christian Rademacher, als Revisoren gewählt.

Der neue Vorsitzende Ulrich Titz, bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden Heinrich Wirtz, dass dieser, in schwierigen Zeiten, den Vorsitz übernommen und genauso erfolgreich weitergeführt habe, wie der verstorbene Josef Abels. Er, Ulrich Titz, trete ein schweres Erbe an.
Mit der Unterstützung des Vorstandes, werden die ca. 1800 Mitglieder aber auch weiterhin gut vertreten sein.
Für die Bezirksdeligiertenkonferenz
wurden als Delegierte gewählt:
Ulrich Titz, -Jakob Kieven,- Annelie Nießen.
Ersatzdelegierte:
Helga Eckstein; Romano Murgia; Rudi Gasper.

Manfred Maresch ging auf  Themen des Bezirks ein. An vorderster Stelle  nannte er hier den Strukturwandel, der sich nicht nur auf die Braunkohle, sowie die Papierindustrie reduzieren lässt, sondern auch Speziell Conti und die Zulieferindustrie betrifft. Hier werde sich die IGBCE, vor Ort, noch mehr politisch einbringen.
Sonja Gottschalk warb für den Bildungsarbeitskreis und hofft neue MitstreiterInnen zu finden.
Rudolf Gasper gab einen Rechenschaftsbericht zu den Aktivitäten der SeniorenInnen ab.

Im Anschluss wurde, einstimmig der Resolution des Bezirks Alsdorf, "gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus - unsere IGBCE stellt sich dem Hass entgegen" zugestimmt
Der neue Vorsitzende  bedankte sich bei den anwesenden Mitgliedern für das entgegengebrachte Vertrauen und forderte Sie auf, am 13.09.2020 zur Wahl zu gehen.
Nur mit einer Stimme für eine demokratische Partei, könne der braune Sumpf trocken gelegt werden.


Glück auf!!
 

Stolpersteinverlegung auf Initiative der IGBCE Ortsgruppe Düren durch den Kölner Künstler Gunter Demnig

Im Rahmen des Projekts, "Erinnerungskultur",dass die IGBCE Ortsgruppe Düren im letzten Jahr mit der Ausstellung "Gegen das Vergessen" im Dürener Rathaus begonnen hat, wurde nun zwei polnischen Zwangsarbeitern die von den Nazis grausam ermordet wurden, gedacht.

Im Haarweg 2 in Düren/Echtz erinnern seit dem 04.11.2017 zwei Stolpersteine an die dort hingerichteten Zwangsarbeiter, Walenty Piotrowski, 37 Jahre alt, geboren am 7. Februar 1904 in Koryciska, Bezirk Radom und Franciszek Wysocki, 41 Jahre alt, geboren am 3. Dezember 1909 in Glowaczow. Ihnen wurde von den Nazis vorgeworfen, mit zwei deutschen Frauen Kinder gezeugt zu haben.


Beide waren verheiratet. Ihre Hinrichtung fand am 18. Juni 1941, 7 Uhr, im zwangsweisen Beisein aller in den umliegenden Gemeinden eingesetzten Zwangsarbeiter in Düren/Echtz, Haarweg 2, statt.  Zum Gedenken hat der bekannte Kölner Künstler Gunter Demnig am Ort des Geschehens zwei Stolpersteine mit den Namen der Ermordeten verlegt. Die Gedenkveranstaltung wurde in einem Video dokumentiert, das an die Hinterbliebenen in Polen übersandt wird. Musikalisch umrahmt und begleitet wurde die Stolpersteinver-legung durch Gesangsbeiträge des Gospelchors „Davids’ Voices“.

Die Gedenkansprachen wurden von Heinrich Wirtz, 1. Vorsitzender der Ortsgruppe sowie Bürgermeister Larue, MdB Dietmar Nietan und Ortsvorsteher Dietmar Bongartz gehalten.

Hier gehts zum Filmbeitrag

 

 

 

Gewerkschafter unterstützen den Verein für „Behinderte Menschen Brandenberg e.V.“ beim Sommerfest 2017

Rund 100 Gäste mit und ohne Handicap feierten gemeinsam am 24.06.2017 bei Sonnenschein und guter Laune das Sommerfest des Vereins „Behinderte Menschen Brandenberg e.V.“ Neben kühlen Getränken und Spezialitäten vom Grill sorgten die Musikfreunde Brandenberg für musikalische Genüsse.

Im Rahmen des Festes überreichte der 1. Vorsitzende der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie, Ortsgruppe Düren, Heinrich Wirtz eine Spende in Höhe von 405,00 €. Die Gewerkschafter der Ortsgruppen Düren und Niederzier sowie die Vertrauensleute der Firmen Kanzan und Metsä Tissue hatten gemeinsam auf der Maikundgebung in Düren für den guten Zweck gesammelt und sich darauf verständigt, dass der Obolus  in diesem Jahr nach Brandenberg gestiftet werden soll.

„Hier hat die Spende den richtigen Empfänger erreicht. Trotz der teilweise massiven Behinderungen habe ich selten so liebevolle, frohe und lebensbejahende Menschen gesehen“, so Heinrich Wirtz.

Heinz Theo Neuen, Gründer und 1. Vorsitzender des Vereins, bedankte sich bei den Spendern und erzählte von den zahlreichen Aktivitäten des Vereins. Neben dem jährlich stattfindenden Sommerfest gibt es noch eine Feier in der Vorweihnachtszeit und die Finanzierung von Freizeitmaßnahmen. Auch mit Einzelfallhilfe wurden einige Menschen mit Behinderung im Hürtgenwald unterstützt. Dank der Spende der Gewerkschafter und der zahlreichen anderen Unterstützer und Helfer kann der Verein sein Engagement fortführen.

 

Heinrich Wirtz

Spendenaktion der IGBCE Düren

 

IG BCE Düren übergibt Spende an Running for Kids und DLRG Ortsgruppe Düren

 

Auf der Maikundgebung im letzten Jahr hatten die Gewerkschaftler der IGBCE Ortsgruppen Düren und Niederzier sowie die Vertrauensleute von Kanzan und Metsä Tissue eine besondere Idee, hier wurden Getränke und Grillwürstchen für einen guten Zweck gegen eine Spende abgegeben. Der Erlös der Aktion teilten die Gewerkschaftler auf. Im Rahmen eines Treffens übergaben Edgar Funken, Heinrich Wirtz und Richard Vendt an der Wachstation der DLRG Ortsgruppe Düren in Obermaubach je einen Spendencheck in Höhe von 440,00€. Der stv. Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe Düren, Edgar Abel und Peter Borsdorff, Running for Kids, konnten hier je einen Spendencheck in Empfang nehmen

Heinrich Wirtz

1. Vorsitzender